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Einen Garten zu besitzen, ist mit einer Menge Verantwortung verbunden. Wie Dörthe Priesmeier erklärt, gibt es nämlich das ganze Jahr über etwas zu tun – auch im Winter, wo viele Hobbygärtner die Gartenarbeit gerne ruhen lassen.

Einen Garten zu besitzen, ist mit einer Menge Verantwortung verbunden. Wie Dörthe Priesmeier erklärt, gibt es nämlich das ganze Jahr über etwas zu tun – auch im Winter, wo viele Hobbygärtner die Gartenarbeit gerne ruhen lassen. 

 

 

Wer einen Garten besitzt und Spaß am Gärtnern hat, der kann im Grunde das ganze Jahr über seinem Hobby frönen. Denn Gartenarbeit ist nichts, was man nur in den warmen Sommermonaten erledigt. Wer es richtig macht, ist auch im Herbst und Winter zugange, weiß Dörthe Priesmeier. Wie die Gartenexpertin erklärt, werden diese Jahreszeiten oft unterschätzt, obwohl auch hier viele Arbeiten vorgenommen und sogar einige Gemüsesorten geerntet werden können. Wer weiß, zu welcher Jahreszeit welches Gemüse Saison hat ist da natürlich klar im Vorteil. 

 

Verzeichnis:

Die frostfreien Tage nutzen

Gemüse, das im Winter geerntet wird

Profis züchten in Gewächshäusern

Die Eisheiligen abwarten

Auf geeignete Partnersorten achten

Pflanzenpflege im Frühling und Sommer

Die Gartenernte im Herbst

Den Garten winterfest machen

Obst und Gemüse richtig lagern

 

 

DIE FROSTFREIEN TAGE NUTZEN 

 

Wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, steht einem der Sinn natürlich eher selten nach Gartenarbeit, weiß Dörthe Priesmeier. Trotzdem rät die Expertin, zumindest die frostfreien Tage dafür zu nutzen, den Garten auf Vordermann zu bringen. So können zum Beispiel Hecken und Bäume beschnitten werden, damit sie in den warmen Monaten wieder in voller Pracht erscheinen. Außerdem rät Dörthe Priesmeier, auch im Winter die Bewässerung nicht zu vernachlässigen und Pflanzen regelmäßig von Schnee zu befreien, damit sie nicht abbrechen. 

 

 

GEMÜSE, DAS IM WINTER GEERNTET WIRD

 

Wer sagt, dass der Winter eine Jahreszeit ohne Ernte ist, hat laut Dörthe Priesmeier weit gefehlt. Schließlich gibt es auch hier einige Gemüsesorten, die auch jetzt noch reifen, wachsen und geerntet werden können. Zum Beispiel Kohlarten wie Rotkohl, Rosenkohl oder Weißkohl. Oder Wurzelgemüse wie Rote Beete und Rettich. Es lohnt sich also, sich auch für den Winter mit Gemüse auszurüsten, so Dörthe Priesmeier.  

 

 

IM FRÜHJAHR IST ZEIT FÜR DIE ANZUCHT

 

Die meisten Pflanzen und viele Gemüsesorten wie zum Beispiel Kartoffeln , Erdbeeren, Erbsen oder Tomaten werden im Frühjahr als Keimlinge aufgezogen. Hier rät Dörthe Priesmeier, auf ausreichend Wärme und Luftfeuchtigkeit zu achten, damit die Keimlinge gut gedeihen können. Wann man die Pflänzchen ins Freie setzt, ist ganz von der Sorte abhängig. Robuste Gemüsesorten wie Karotten, Bohnen, Zwiebeln oder Spinat sind zum Beispiel weniger frostanfällig als Tomaten, mit deren Aussaat man unbedingt noch bis Mitte Mai warten sollte. 

 

 

PROFIS ZÜCHTEN IN GEWÄCHSHÄUSERN 

 

Wer seinen Pflanzen etwas besonders Gutes tun möchte, dem rät Dörthe Priesmeier, sich ein Gewächshaus anzuschaffen. Hier herrschen in der Regel das optimale Klima und die richtige Luftfeuchtigkeit, um Samen richtig aufzuziehen, zumal man hier von Wettereinflüssen wie Bodenfrost, Schnee und Co. verschont bleibt. Wer kein Gewächshaus hat, kann allerdings auch einen beheizten Wintergarten umfunktionieren, der aufgrund der Sonneneinstrahlung ähnliche Voraussetzungen bieten kann. 

 

 

DIE EISHEILIGEN ABWARTEN 

 

Als die Eisheiligen werden die letzten kalten Tage vor dem Sommer bezeichnet, die meist Mitte Mai zu Ende sind. Bei einigen Gemüsesorten ist es wichtig, diese Tage abzuwarten, damit die jungen Pflänzchen nicht von Bodenfrost oder Kältewellen überrascht werden und eingehen, so Dörthe Priesmeier. Gerade Tomaten sind zum Beispiel sehr anfällig und können durch plötzliche Kälteeinbrüche schnell kaputt gehen. 

 

 

AUF GEEIGNETE PARTNERSORTEN ACHTEN 

 

Setzt man Pflanzen ins Freie, ist es wichtig darauf zu achten, dass sie nicht in der Nähe von Sorten stehen, die mit inkompatibel ist. So können zum Beispiel Gurken nicht in der Nähe von Radieschen bestehen, da sich die beiden Sorten gegenseitig das Wasser rauben, erklärt Dörthe Priesmeier. Tomaten sollten dagegen lieber von Kartoffeln, Erbsen oder Fenchel Abstand halten, wohingegen sich Gurken und Paprika als Standortpartner gut eignen. 

 

 

PFLANZENPFLGE IM FRÜHLING UND SOMMER 

 

Im Frühling und Sommer gibt es zweifellos eine ganze Menge im Garten zu tun, weiß Dörthe Priesmeier. Die Pflanzen müssen regelmäßig gedüngt und beschnitten werden, im Sommer steht dann auch noch die Bewässerungsproblematik auf dem Programm. Dörthe Priesmeier rät, an heißen Tagen lieber spät am Abend zu gießen, da das Wasser so nicht in Gefahr läuft, zu verdunsten, bevor es bei der Pflanze richtig angekommen ist. Auch das Unkraut jäten gehört in diesem Zeitraum zu den lästigen Pflichtaufgaben eines Gärtners dazu. Darüber hinaus gibt es einige Pflanzen, wie beispielsweise Heidenbeeren, die erst ab August angepflanzt werden sollten. Wer es richtig angeht hat, so Dörthe Priesmeier, dadurch das ganze Jahr über Erntefreuden. 

 

 

DIE GARTENERNTE IM HERBST 

 

Der Herbst gilt natürlich als die Erntejahreszeit schlechthin, weiß Dörthe Priesmeier. Äpfel, Kartoffeln und Kürbisse erfreuen sich nun meist ihrer Reife und können nach langer Pflege endlich verputzt werden. Aber nach wie vor können auch jetzt noch Sorten wie zum Beispiel Rhabarber eingepflanzt, damit man sich ein paar Monate später wieder an einer Ernte erfreuen kann. 

 

 

DEN GARTEN WINTERFEST MACHEN  

 

Bei allen Erntefreuden rät Dörthe Priesmeier, im Herbst nicht zu vergessen, den Garten Winterfest zu machen. Dazu gehört zum Beispiel auch, das Laub aufzulesen und im besten Fall als Komposthaufen anzusetzen. Der Kompost ist in zweierlei Hinsicht ein Segen für den Garten: Zum einen kann er im Frühjahr als natürlicher Dünger verwendet werden, der wesentlich gesünder für Mensch und Natur ist als die chemischen Varianten. Zum anderen bietet er eine hervorragende Überwinterungsmöglichkeit für kleine Tiere wie Mäuse oder Igel. Außerdem ist es im Herbst wichtig, schadhafte Stellen und abgestorbene Äste von den Bäumen zu entfernen und die gesunden Äste zurückzuschneiden, damit diese im kommenden Frühling wieder richtig austreiben können, so Dörthe Priesmeier. 

 

 

OBST UND GEMÜSE RICHTIG LAGERN 

 

Wer einen großen Garten hat, bekommt im besten Fall mehr Ernte als er oder die Familie essen kann. Das Gute ist allerdings, dass es viele Sorten gibt, die sich ganz hervorragend einlagern lassen, so Dörthe Priesmeier. Kartoffeln oder Äpfel, Rote Beete und Rotkohl lassen sich im Keller gut für einige Monate aufbewahren. Vom Kühlschrank sollte man in Bezug auf Kartoffeln allerdings Abstand nehmen, da die Kälte dafür sorgen kann, dass die Knollen an Vitaminen und Geschmack verlieren. Andere Sorten wie Gurken oder Tomaten können auch in Einmachgläsern eingelegt oder weiterverarbeitet werden, meint Dörthe Priesmeier. 

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